Posts Tagged ‘urlaub’

sorry für die lange funkstille

11. September 2011

ich hab echt schon ein ganz schlimmes, schlechtes gewissen, weil es hier so still geworden ist. und das obwohl bei uns auf station mittlerweile wieder die gewohnte ruhe eingekehrt ist und ich sogar 2 wochen auf urlaub war.

ja, richtig gelesen. ich hatte urlaub 🙂

10 tage sonne und strand und meer und so. DAS war schön. haaaaach…

ab morgen hat mich der alltag wieder. und ich nehme mir fest vor wieder regelmäßig zu bloggen. jawohl.

also, funkstille beendet. es darf wieder laut werden!

bin wieder daaaa :)

21. September 2010

die arbeitswelt hat mich wieder! juhu 😉

der urlaub war wunderbar entspannend, keine gröberen zwischenfälle. obwohl beim hinflug zu meiner zieldestination doch tatsächlich die berühmte durchsage kam: „wir bitten medizinisch ausgebildete gäste sich bei einer unserer flugbegleiterinnen zu melden.“

nachdem ich rasch beschlossen hatte, dass ich nicht medizinisch, sondern pflegerisch ausgebildet bin, wars mir auch egal. hihi.

nicht dass ihr jetzt glaubt, ich helfe nicht gerne. daran liegt es nicht. es ist doch allgemein bekannt, dass alle krankenpflegerInnen am helfersyndrom leiden.

aber der patient, eine frau mittleren alters, die anscheinend am hyperventilieren war, saß in meinem blickfeld und ich hatte sie schon einige zeit beobachtet. und nachdem breits 5 menschen (nach der durchsage mindestens doppelt so viele) um sie herum standen und wie wild auf sie einredeten, hab ich beschlossen, dass ich ihr wohl eher damit helfe sie in ruhe zu lassen.

naja, sie hat  sich dann eh auch bald wieder beruhigt. war alles halb so wild.

heute gehts gleich wieder in den ersten nachtdienst. deshalb werd ich mich jetzt noch eine stunde in die federn werfen.

also – gute nacht!

endlich ist er da…

6. September 2010

der URLAUB!!!

in diesem sinne verabschiede ich mich mal für 2 wochen in den süden. juhuuu 🙂

bis bald, macht es gut, bleibts gesund und arbeitet nicht zu viel… hihi

heroische urlaubstaten

11. Juni 2010

jahaaa… ich bin wieder da.. wenig gebräunt, dafür umso mehr gerötet und relaxt hat mich das stadtleben wieder. und natürlich die arbeit. denn kaum hatte ich den ersten fuß auf heimischen boden gesetzt, schon klingelte das handy. und ich dummerchen hebe auch noch ab ohne die nummer am display eines blickes zu würdigen. großer fehler. so habe ich also gleich heute die ehre den nachtdienst einer kranken kollegin zu übernehmen. juhu.

aber irgendwie wollte die arbeit mich auch im urlaub nicht so ganz in ruhe lassen. ich durfte heroische ersthelferin bei einem gaaaanz argen unfall spielen.

ich sitze mit meinem charmanten begleiter im strandcafé und schlürfe einen kühlen eistee. zwischen den tischen läuft ein ca. 2jähriges, wildes kleines mädchen herum. irgendwann macht es bumm und das kind schreit wie am spieß. sie ist hingefallen. die alarmierte mutter samt oma und gefühlten 20 tanten springen hektisch auf. bis dahin habe ich dem ganzen kaum aufmerksamkeit geschenkt. die mutter war dabei das kind zu beruhigen. doch dann…

oma: „OOOOHHH MEIIIIIIIIIIIN GOOOOOOOOOOOOOTT!“

tante 1: „sie blutet! sie BLUTET am KOOOOOPF!!!“

das kind hatte sich grad halbwegs beruhigt, doch schon geht das winseln wieder in hysterisches brüllen über. ich blicke kurz zu meinem begleiter, anscheinend hatte ich einen fragenden gesichtsausdruck. denn er nickt mir zu und flüstert „du bist doch kinderkrankenschwester…“

bevor ich mich an das gewusel heranwage schicke ich den kellner eiswürfel und den verbandskasten holen.

tante 7: „das is ja eine TOTAAAAL tiefe wunde!“

tante 3: „sie verbluuuuutet“

tante 17: „ruft die rettung!!“

*seufz* *tiefdurchatme* los gehts: „tschuligung, darf ich mal schaun? ich bin kinderkrankenschwester.“ (eigentlich wollte ich das immer schon mal sagen… hihi)

ich seh mir das kind also kurz an, mache den ein oder anderen fachmännisch aussehenden handgriff. alles bestens. währenddessen rede ich ruhig mit dem mädchen, und sie beruhigt sich sofort. surprise.

die platzwunde sieht auch nicht so schlimm aus. mit etwas eis lässt sich die blutung gut stillen. genäht bzw. geklebt werden muss sie trotzdem. noch einen hübschen kopfverband machen und fertig.

eine einheimische dame hat sich bereit erklärt mit mutter und kind ins nächste krankenhaus zu fahren. danke sehr, damit ist mein job getan. wo ist jetzt mein eistee?

bin dann mal weg

8. Juni 2010

ich verabschiede mich natürlich nicht für immer, aber bis freitag. kurzurlaub am meer. was will man meer. 😉