Archive for Januar 2011

suchbegriffe 5

31. Januar 2011

mal wieder… 🙂

bindungsaufbau zwischen vater und kind – eine ganz wichtige sache, auf die oft vergessen wird

drogenabhängige eltern und das baby wird weggenommen – ja, das ist keine seltenheit

anpassungsstörung nach sectio mit sättigungsabfall – keine sorge, das vergeht in der regel rasch wieder

baby hat schlechte sauerstoffsättigung nach der geburt – siehe oben

kinderkrankenschwester und schwanger, wann habt ihr es gesagt –  die meisten sagen es sofort und gehen gleich ins beschäftigungsverbot

entzug neugeborene känguruhen – ist ganz ganz wichtig für die kleinen

unhemmbar wehen englisch – gute frage… weiß ich nicht

schwangere kinderkrankenschwester blog – na vielleicht in ein paar jahren… hihi

bilder von känguruhen in kolumbien – hab ich keine

wie sehen drogenabhängige aus – die haben auf der stirn ganz groß „DORGENABHÄNGIG“ stehn (ist das eine ernste frage??)

ich mag diesen job – ich auch!

braucht ein 6 monate altes frühchen noch immer mehr zuwendung? – es braucht genauso viel zuwendung wie jedes andere baby auch, aber es ist wahrscheinlich schon sehr an das stundenlange kuscheln gewöhnt

becherfütterung in der nacht – pffff… becherfütterung, so ein unsinniger schwachsinn (auch tagsüber)

darf man als mutter beim mrt des kindes im raum sein – direkt im raum nicht, aber man darf vor der türe warten (bei uns jedenfalls)

welche infos gehören in einem transferierungsbericht – alle infos, die auch du gerne über einen neuen patienten haben würdest

wechselintervall magensonde frühgeborene – wir wechseln alle 14 tage, falls ein kind es mal wie durch magie 2 wochen lang nicht schafft einen früheren wechsel zu erzwingen 😉

weiße infusionslösungen als nahrungsersatz – das weiße ist eine fettinfusion

warum habe ich dieses kind in dieser situation und zu diesem zeitpunkt beobachtet? – zufall? bauchgefühl? göttliche fügung? who knows…

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intensive tage

27. Januar 2011

die letzten wochen waren heftig. wegen der vielen krankenstände auf unserer neo-intensivstation, habe ich dort für ein paar dienste ausgeholfen. es hat mir echt viel spaß gemacht, war interessant und was gelernt hab ich auch. ich konnte sogar mal wieder bei erstversorgungen von frühchen dabei sein.

es waren stressige dienste. obwohl ich mangels routine natürlich nicht die schlechtesten kinder betreut hab. aber man hilft sich eben gegenseitig wo man kann. besonders, wenn so viel los ist, wie momentan. und dazwischen die armen, völlig überforderten eltern. das gute ist, da man nur 1 oder 2 kinder betreut, hat man mehr zeit sich intensiver um die eltern zu kümmern, mit ihnen zu sprechen und dinge zu erklären. wobei man schon aufpassen muss, dass es ihnen nicht zu viel wird.

die kinder, die ich betreut habe waren auch sehr interessant. das kleinste hatte nur 560g. wirklich nur eine hand voll leben. aber sehr tapfer. auch die erstversorgungen, bei denen ich dabei sein durfte, waren sehr aufregend. also für mich. diese paar sekunden, bevor man das kind hingelegt bekommt sind nervenkitzel pur. im kopf geht man alle eventualitäten durch. vom vitalen bis zum rea-plichtigen kind. jeder handgriff muss sitzen. ich steh auf sowas! ehrlich!

alle waren sehr zufrieden mit mir. bin sogar gefragt worden, ob ich nicht zu ihnen wechseln will. und was soll ich sagen… reizen würde es mich schon. aber ich weiß nicht. eigentlich bin ich sehr froh, dass ich von diesem ständigen sterben weg bin. das is nämlich echt nicht schön.  naja, in zugzwang bin ich jedenfalls nicht. sie suchen nämlich eh ständig personal. ich kanns mir also in ruhe überlegen.

mal was anderes

15. Januar 2011

sooooo… jetzt is es wieder mal zeit für was positives, sonst werden wir hier noch depressiv!

eines meiner größten hobbies ist das fotografieren. am aller liebsten fotografiere ich menschen, besonders kinder (wer hätte das gedacht). selten, aber doch ab und zu, mache ich auch mal im dienst fotos von den kids.

ich bin nicht besonders begabt, aber es macht mir viel spaß. ich besitze auch keine schweineteure high-tech-kamera. wäre mich auch zu teuer, da ich meine kamera(s) gerne überall liegen lasse und vergesse. kommt davon, wenn man sie auch überall hin mitnimmt… tja.

ich würde euch wirklich zuuuuu gerne eine haufen meiner patientenfotos zeigen, ehrlich. aber auf 98% der bilder sind die gesichter der kinder zu erkennen, und da ich keine erlaubnis der eltern zur veröffentlichung habe (und auch keine einholen will), kann ich sie euch nicht zeigen.

ABER (es gibt immer ein aber… hihi) ein paar wenige fotos hab ich, die ich euch guten gewissens zeigen kann.

wer will eins sehen?

gewalt gegen schwangere

12. Januar 2011

ich weiß, kein schönes erstes posting im neuen jahr, aber es beschäftigt mich grad. eine freundin, die in einer anderen stadt auf einer neonatologischen intensivstation arbeitet, hat mit letztens was erzählt, das mich richtig sprachlos gemacht hat:

als die 19jährige studentin erfuhr, dass die schwanger ist, war sie einfach nur überrascht. ein kind war zwar zum momentanen zeitpunkt nicht geplant, aber dennoch freute sie sich. der vater des kindes, mit dem sie erst wenige wochen beisammen war, reagierte nicht erfreut. aber mit der zeit freundete er sich scheinbar mit dem gedanken an. ja, er freute sich sogar auf seinen nachwuchs. dennoch, nach einigen weiteren wochen trennte sich das paar. es passte einfach nicht mehr.

als die werdende mutter die letzten dinge aus seiner wohnung holen wollte, entbrannte ein wilder streit. sie warf ihm im streit an den kopf, dass er sein kind niemals sehen werde. darauf hin schlug er mit aller wucht auf die schwangere und ihren babybauch ein, mit den worten: „wenn ich mein kind nicht sehen darf, dann sollst du es auch nicht haben“. als die schwangere vor schmerz gekrümmt am boden lag trat er noch mehrmals auf den bauch und die brust der frau ein und verließ dann die wohnung. mit letzter kraft rief sie die rettung, sie wurde noch während des telefonats bewusstlos.

keine stunde später wurde ein kleines mädchen in der 23. schwangerschaftswoche per notkaiserschnitt geboren. sie wurde nur 3 tage alt. ihre mutter konnte sie nie lebend berühren, denn sie lag selbst 5 tage auf der intensivstation.

ich finde das soooo… unglaublich schrecklich. 😦