still-wahnsinn

ein frühchen voll zu stillen ist nicht einfach. die kleinen sind am anfang recht schwach, haben wenig ausdauer und einfach nicht genug kraft, um lange genug an der brust zu saugen und ausreichend milch zu trinken. schon das trinken von der flasche ist harte arbeit und muss oft lange trainiert werden. von der brust zu trinken ist nochmal anstrengender.

anfang letzter woche haben wir ein kind entlassen, dessen mutter unbedingt voll stillen wollte. schon während der schwangerschaft war das für sie ganz klar. leider kam ihr kind dann fast 10 wochen zu früh auf die welt und hatte, wie (fast) alle frühchen, so seine probleme mit dem trinken. von anfang an wurde der kleine täglich an die brust angelegt, hat nach 1-2 wochen sogar schon wenige milliliter erwischt.

von woche zu woche wurde er stärker, hat immer besser von der flasche und auch von der brust getrunken. nach ein paar wochen ist ihm dann endlich der knopf aufgegangen, er hat jede flasche selbst getrunken.

das hat die mutter so motiviert, dass sie dachte ihn nun endgültig zum stillbaby machen zu können. und zwar auf der stelle. deshalb wurden die stillmahlzeiten länger und länger. wäre auch kein problem gewesen, wenn er junge mann seine menge von der brust getrunken hätte. hat er aber nicht. nach dem ewig langen stillen war er so kaputt, dass er den rest nicht mehr von der flasche trinken konnte und somit nachsondiert werden musste.

ich weiß nicht wie oft meine kolleginnen und ich mit der mutter darüber gesprochen haben, dass es nicht sinnvoll ist, ihren sohn eine stunde lang an der brust zu lassen, wenn er doch von der flasche schon super trinkt. unser vorschlag war 20-30 minuten stillen, dann die flasche nachgeben. bei einem einmaligen versuch hatte das nämlich wunderbar funktioniert. und so hätte man dem kleinen auch die magensonde entfernen und ihn nach hause schicken können. aber die mutter war irgendwie nicht einsichtig.

also haben wir mehrmals (!) unsere stillberaterin kommen lassen. sie hat sich jedesmal eine stillmahlzeit angesehen und ist zu dem gleichen schluss gekommen wie wir. er hat einfach nicht genug ausdauer, um alles von der brust zu trinken. deshalb ist es sinnvoll ihn kürzer zu stillen und dann die flasche (in der übrigens ausnahmslos abgepumpte muttermilch war!) nachzugeben. aber auch das hat die mutter nicht beeindruckt.

es lief immer so ab: die mutter hat das kind angelegt. 20 minuten hat er kleine wunderbar getrunken. dann:

ich: „sie stillen jetzt seit 20 minuten. saugt er denn noch gut oder nuckelt er nur mehr?“

mutter: „neiiin, er trinkt noch total suuuper, er macht jetzt nur grad eine pause…“

naja. auf mich macht das kind einen tief schlafenden eindruck. auch die ruhige herzfrequenz sagt mir eindeutig, dass der kleine gerade gut schläft. aber hey, ich lass ja mit mir reden.

ich: „ok. 10 minuten noch. aber dann müssen wir ihm wirklich die flasche geben, sonst muss er wieder sondiert werden.“

10 minuten später.

ich: „so, jetzt ist es zeit. legen wir ihn doch mal auf die waage um zu sehen, wieviel er schon getrunken hat.“ (wir machen trinkwiegungen wenn die kleinen gestillt werden)

mutter: „neiiiin, er macht doch nur grad eine pause. vor einer minute hat er noch kräftig gesaugt!“

die mutter fummelt dem kind im gesicht herum, um ihn wieder zum saugen zu bringen. ich bleibe 3 minuten neben der mutter stehen, während sie versucht das schlafende kind aufzuwecken. der kleine nuckelt 2mal zaghaft und das wars. der schläft tief und fest.

ich: „ich glaub er schläft schon sehr gut. ich werde ihn mal abwiegen.“

gesagt, getan. beim abwiegen wird der kleine wieder wach. er hat 30ml getrunken. 60 muss er.

ich: „na super! 30 hat er schon geschafft. ich bringe ihnen die flasche, die schafft er sicher noch. dann können wir die sonde bald entfernen.“ drehe mich um und gehe.

keine minute später komme ich mit der flasche in der hand zurück. was sehe ich? die mutter hat ihn wieder angelegt.

ich: „ähm, hier ist die flasche. es ist besser, wenn sie ihm die jetzt noch anbieten, sonst schläft er gleich wieder ein und ich muss ihn sondieren.“

mutter: „neiiiiiin, er hat gerade wieder total fest gesaugt!“

ich: „ja, das ist gut so. aber sie wissen doch, er schafft noch nicht die ganze mahlzeit von der brust…“

mutter: „doch, doch! ich glaube diesmal wirds gehen. ich lass ihn noch ein bisschen.“

tja. was soll ich tun? ich kann ihr ja schlecht das kind von der brust wegreißen. also hat sie ihn eben gestillt bis er am ende war. und ich hab ihn nachsondiert. was besseres ist mir nicht eingefallen.

dieses spielchen hat sich knapp 2 wochen mehrmals täglich wiederholt. war die mutter nicht da um ihn zu stillen, hat er jede muttermilch-flasche in rekordtempo geleert. auch wenn der vater ihn gefüttert hat. der kleine hatte die magensonde wirklich nur mehr wegen seiner uneinsichtigen mutter.

bis eine kollegin beschlossen hat, dass das so nicht weitergehen kann. sie hat ihn von 4stündlich auf ad libitum umgestellt. das heißt, anstatt der fixen essenszeiten (alle 4 stunden), darf sich der junge mann nun melden, wenn er hunger hat und muss dann auch keine fixe menge trinken. er hat nur eine mindestemenge, die er in 24 stunden schaffen muss. spätestens nach 5 stunden müssen wir ihn aber immer wecken (ist bei uns standard bei frühgeborenen, die ad lib trinken).

eigentlich stellen wir die kinder erst auf ad lib um, wenn sie sich auch wirklich zu den mahlzeiten (oder schon vorher) melden. dieser junge mann hat das zwar nie getan, aber so konnten wir ihm in der nacht schon mehr füttern (hat er problemlos getrunken), sodass er tagsüber keine zusätzliche flasche gebraucht hat.

das war des rätsels lösung. 5 tage nach dieser umstellung wurde der kleine endlich entlassen. wie die eltern das zu hause gelöst haben würde mich echt sehr interessieren. wahrscheinlich muss der kleine den ganzen tag an der brust hängen… hihi.

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54 Antworten to “still-wahnsinn”

  1. Lys Says:

    Liebe Natalie,
    auch meine Frage kommt spaet, habe dein Blog aber auch erst vor wenigen Tagen gefunden. ich bin in Neuseeland und arbeite erst seit 2 Monaten mit Fruehchen. Bei uns ist es so, dass wenn die Mutter stillen moechte, wir den Babies keine Flaschen geben. Es kommt dann natuerlich oefters vor dass in der Nacht, wenn die Mutter nicht da ist, das Baby unruhig ist weil es saugen moechte ( ich spreche hier von Babies die stabil sind und auf dem Weg nach Hause sind sobald sie alle Mahlzeiten saugen). Ich habe schon daran gedacht, warum wir diesen den kein Flaeschen in der Nacht geben koennen wenn sie doch saugen wollen. Allerdings muessen wir uns an diesen Baby Friendly Code halten, dass man keine Flasche einem Still-Baby gibt, ausser wenn die Mutter das moechte. Das bloede ist, dass ich als still-feindlich gesehen werde, wenn ich die Mutter frage ob Baby Flasche ueber nacht haben kann (mit Muttermilch), nicht von der Mutter, sondern vom Personal.
    Meine Frage ist nur: Ist es ueblich bei euch, dass ihr Flasche gebt und wann fangt ihr damit an und wie und wann? Wenn bei uns ein Baby schlaff wird vom Stillen dann ist der Plan meist so: 20 Minuten an die Brust, wenn Baby nicht alles geschafft hat, wird der Rest nachsondiert. Ueber Nacht wird alles sondiert.
    Danke 🙂

    • neonatalie Says:

      liebe lys,
      wow, sogar aus neuseeland findet man zu meine blog, das freut mich 🙂

      wird sind kein stillfreundliches krankenhaus (also, wir haben diesen titel nicht), deshalb müssen wir uns nicht an dieses procedere halten. aber ich kenne es. und ganz ehrlich: ich finde es nicht gut. ich bin echt fürs stillen, aber nicht unter allen umständen.

      wir machen es so: von geburt an werden unseren patienten wattestäbchen, die in tee oder milch getränkt sind, zum saugen angeboten. so bald die kleinen eine gute saugbereitschaft zeigen (also gut am stäbchen saugen), wird ihnen auch die flasche angeboten. und ja, es ist üblich, dass die kinder bei uns die flasche bekommen. auch tagsüber, wenn die mama da ist.
      meist machen wir es am tag dann so, dass die mama stillt und wir dem kind danach noch die flasche geben, von der es dann den rest trinken kann. bei kleinen oder schwachen kindern, oder wenn sie an der brust einschlafen, dann sondieren wir auch direkt nach.

      dürfen eure patienten dann wenigstens einen schnuller haben? wie stillt ihr das saugbedürfnis? sondiert ihr wirklich ausschließlich in der nacht? macht ihr fingerfeeding?

      lg natalie

      • Lys Says:

        Ich habe erst vor 4 Monaten meine Ausbildung zu Ende gemacht und bin seit 3 Monaten auf der Neo. Wollte ich immer und ich finde es auch wahnsinnig spannend, aber so vieles ist neu und habe nach einem Blog fuer Anregung gesucht und deinen gefunden 🙂 Bin urspruenglich aus Berlin 🙂
        Also, Schnuller duerfen die Babies nur haben, wenn die Eltern Erlaubnis gegeben haben. Allerdings duerfen wir sie nicht direkt fragen, eher so : Ihr Baby moechte viel saugen und war in der Nacht sehr unruhig, weil es sein Saugbeduerfnis nicht stillen konnte. Die Mama: Koennen sie ihm den keinen Schnuller geben?… Ja, sehr gerne… Natuerlich darf ich meine Freude nicht so zeigen. Habe auch mal eine Schnuller gegeben, ohne die Eltern vorher „gefragt“ zu haben, der muss dann aber frueh weggeschnissen werden, ehe die Eltern kommen. Ziemlich bloed. Und noch bloeder ist, wenn die Babies auf die Woechnerinnen Sation kommen (kommen sie immer bevor Entlassung, weil dort die Mutter Tag und Nacht das Baby stillen kann), muss der Schnuller auch vorher weg, weil die sind da noch strenger. So Wattestaebchen haben wir gar nicht, aber finde die Idee gut.
        Ja, in der Nacht wird alles sondiert, es sei denn die Mutter moechte nicht stillen und Baby bekommt auch tagsueber die Flasche und die Mutter hat zugestimmt. Ich gebe den Babies Milch mit der Syringe, wenn sie saugen wollen. das hilft oft, aber viele Schwestern machen es nicht. oder gebe ihnen meine Finger zum saugen (mit Handschuh natuerlich). Fingerfeeding habe ich erst neulich gelernt, aber noch nie gesehen, dass eine Schwester es wirklich macht. Ich werde es aber mal versuchen.
        Still-Babies bekommen nie die Flasche. Sie sind 20- 30 Minuten an der Brust, dann wird nachsondiert wenn es sein muss. Ich verstehe es nicht, zumal Stillhuetchen den Muettern immer nahe gelegt wird und der Sauger dem einer Flasche gleicht.

        Danke duer deine tollen Blog. Habe auch dieses „Eltern auf der Neointensivstation“ gelsen. Fand es toll, denn ich mag auch Elternarbeit, nur finde es manchmal noch recht schwierig.

        Ein anderer Gund, dass wir so fuers Stillen sind, ist dann unsere Familien aus niedrigen sozialen Kreisen kommen. Die koennen sich oft das Milchpulver nicht leisten. Solche Babies kommen dann auf die Kinderstation, weil sie nicht zunehmen (Mutter verduennt die Milch stark, also gibt zuwenig Milchpulver damit die Packung laenger reicht, oder Babies kriegen viel zu frueh normal Kuhmilch oder alt schon Solids mit 3 Monaten was sie noch gar nicht verdauen koennen). Natuerlich nicht alle Babies die Formula kriegen,aber einige. Ist aber nur in unserer Gegend so, weil viele Familien hier arm sind und von den Inseln kommen und nicht so das Hintergrundwissen haben.

  2. gastib Says:

    Hallo, bin zwar etwas verspätet mit meiner Frage, möchte sie aber dennoch stellen: Hab´ ich das richtig verstanden, dass Frühchen standart gemäß alle 4 Stunden und nachts gar nicht gefüttert werden?

    • neonatalie Says:

      nein, so ist das nicht.
      zu beginn bekommen frühchen (bei uns) alle 3 stunden ihre nahrung. allerdings werden sie nur alle 6 stunden, also zu jeder 2. mahlzeit, geweckt. dazwischen werden sie im schlaf sondiert. warum? weil trinken für frühchen ein großer kraftakt ist und mehr energie verbraucht, als dabei zugeführt wird.

      wenn das frühchen schon fleißig trinkt, also seine saugmuskulatur gut trainiert hat und kräftig genug ist, dann werden die essenszeiten so umgestellt, dass das kind alle 4 stunden isst. dann wird es aber auch jedes mal aufgeweckt und ein trinkversuch gemacht.

      dieser 3 bzw 4stunden rhythmus läuft am tag, genauso wie in der nacht. also, natürlich werden die kleinen auch in der nacht gefüttert!!

  3. payoli Says:

    Die Kleinen Nachts an die leichter zu trinkende Flasche gewöhnen, zuzusehen, wie es dann mit dem Stillen – natürlich – nicht klappt und das auch noch mit ‚hihi‘ kommentieren!
    Das ist nicht Still-, sondern Klinik- Wahnsinn!!

    • Nina Says:

      Payoli, hattest Du nicht versprochen, in Deinem „Paradies“ zu bleiben? So richtig ausgeglichen macht es Dich aber offensichtlich nicht, dauernd musst Du meckern 😉

    • Hermione Says:

      Oh, bist Du wieder auf Blog-Tour, um Normaldenkende von Deinem paranoiden Weltbild zu überzeugen? 😉

    • cara Says:

      Mir geht`s wie Nina, mir wäre auch lieber, du bliebest im Paradies. Aber wenn du eine fachliche bzw. logische Antwort haben willst: Hier kommt eine.

      Das Kind muss ja nun mal nachts trinken. Die Mutter ist da nicht anwesend. Also muss es so oder so gefüttert werden, oder eben sondiert, was ja nun auch nicht gerade paradiesisch ist…
      Und zu der Flaschen-Alternative Becherfütterung, die häufig propagiert wird (weil sie eine Saugverwirrung vermeiden soll), gibt es eine ideologisch und fachlich völlig unverdächtige Untersuchung des IQWIG, die besagt, dass hinsichtlich des Stillerfolgs später kein Unterschied zwischen den Methoden besteht, aber die Becherfütterung die Liegezeit von Frühchen im Krankenhaus gegenüber der Flaschenfütterung signifikant verlängert.

      Wie schon weiter unten geschrieben, finde ich Stillen gut und richtig, wenn es denn möglich ist. Aber die blinde Verbreitung von Ideologien hilft niemandem!

  4. Penny Says:

    Meine zwei Frühchen wären mir sicher vor der Brust verhungert, wenn ich nicht auch zugefüttert hätte, die hatten überhaupt nicht die Kraft Nahrung zu sich zu nehmen, selbst für ein 20ml Fläschchen haben sie mitunter 1,5 Stunden gebraucht…
    Ich bin froh, das ich so viel gesundem Menschenverstand und Selbstbewustsein habe,
    dass auch so anzuerkennen!
    Es gab abgepumptes, dazu auch mal gute Pre Milch und ca. 3-4x die Brust!
    Und ich denke ich habe meinen Kindern damit mehr gutes getan als uns alle zu quälen.
    Wär mal interessant, welche psychischen Schäden ein solcher Still-Druck aufs Kind überträgt….

  5. Ute Says:

    Ist schon erstaunlich, wie aus dem Stillen innerhalb des letzten Jahrzehnts ein solches Dogma werden konnte und wie manche Mütter deshalb den Verstand ausschalten und völlig den Blick für das Wohl ihrer Kinder verlieren, um selbst als gute Mutter dazustehen. (Wobei: Ist man das in einem wie oben geschilderten Fall überhaupt…? Ist diese Mutter zur Empathie gegenüber ihrem Kind fähig? Ich meine: Nein.)

    Aber ich bin sowieso und generell gespannt auf die Erkenntnisse zur Entwicklung von Stillkindern in ca. 10 bis 15 Jahren. Ich persönlich habe nämlich mittlerweile Grund zu der Annahme, daß z.B. in nicht allzuferner Zukunft den Stillverfechtern die Erleuchtung kommen wird, daß Kinder auch mit Muttermilch sehr wohl überfüttert und fettgemästet werden können. Ich habe einfach inzwischen schon zu viele vollgestillte Michelinmännchen gesehen, die innerhalb weniger Monate von normalgewichtigen Neugeborenen zu drallen Fettklößchen mutiert sind und ihren „niedlichen Babyspeck“ auch nach Jahren eben _nicht_ mehr verlieren. Aber sie wurden ja gestillt, da ist selbst der X-te Speckring natüüürlich völlig harmlos für die Gelenke des Kindes. Wer’s glaubt… ^^

    • Wolfram Says:

      Nun – bei der Flasche kannst du noch wieder reinstecken und reinlaufen lassen; das geht bei der Brust aus technischen Gründen nicht… und die „Michelinmännchen…, die … ihren ’niedlichen Babyspeck‘ auch nach Jahren eben _nicht_ mehr verlieren“, haben meiner bescheidenen Meinung nach andere Gründe dafür: mangelnde Bewegung, falsche Ernährung nach dem Stillen, …
      Stillen schützt nicht vor Übergewicht, wenn man mit zwei oder drei Jahren jeden Samstag bei Ronald ein Fröhlich-Mahl wegputzt und täglich ein, zwei Stunden vor dem Bildschirm sitzt…

      Wenn Überfütterung beim Bruststillen möglich wäre, dann hätte es vor der Einführung der Kunstmilch schon Michelinmännchen gegeben. Gabs aber nicht. Gibts auch nicht dort, wo kein milupa oder Guigoz oder wie das immer heißt verkauft wird. Aber auf den Werbeplakaten der Kunstmilchfirmen waren immer solche Sumobabys drauf, damit man auch bestimmt sicher war, damit werden die lieben Kleinen ja so viel besser ernährt als die Brustkinder, die legen ja viel schneller zu…

      Bruststillen ist kein „Dogma“ (auch wenn etwa Françoise Dolto das behauptet, aber die ist ja selbst eine Dogmenproduzentin erster Güte), sondern schlicht und ergreifend Natur. Fett werden Menschen bei unnatürlichem Verhalten.

      Welches Dogma vertrittst DU? 😀

  6. irislein Says:

    Vielleicht hätte bei dieser speziellen Mutter das Argument gefruchtet, dass, wenn der Kleine die Nahrungsmenge nicht schafft und nur wenig Milch aus der Brust bekommt, diese irgendwann völlig versiegt…? Dann kriegte der Kleine nämlich „nur noch“ die „Industriemilch“, mit der Muttermilch wärs dann völlig vorbei…

    Iris

    P.S.: Die Stillmafia ist echt ein Problem. Genauso schlimm ist allerdings die Osteopathie-Mafia. Als Mutter wirst du heutzutage schief angeschaut, wenn du nicht stillst und nicht mindestens einmal beim Osteopathen warst. Und jetzt duck ich mich vor den Protesteinwürfen. 😉

  7. cara Says:

    Nochmal langsam, eins nach dem anderen.

    Das Kind bekommt ausschließlich Muttermilch, quasi den Gold-Standard für Babys 🙂 . Dass das auf einer Neo-Station so problemlos geht und von allen unterstützt wird, ist doch klasse. Damit hätte ich schon mal nicht gerechnet.
    Weil das Stillen alleine nicht ausreicht, wird der Mutter ein Brusternährungsset angeboten, um die Situation so zu lösen, dass Saugverwirrung etc. möglichst vermieden wird. Super!

    Trotzdem will die Mutter das Kind ausschließlich an der Brust trinken sehen. Warum? Es drängt sich auf, dass das eine psychologische oder ideologische Frage ist.

    Mit psychologisch meine ich etwa den folgenden Gedanken: Nur wenn ich mein Kind vollkommen aus mir selbst, ohne Hilfsmittel, ernähren kann, bin ich mit mir im Reinen und erfülle meine Ansprüche an meine Weiblichkeit – so in etwa. Nicht auszuschließen, dass dieser Wunsch durch die Frühgeburt (die ja als Defizit empfunden werden kann) noch verstärkt wird. Insofern – vielleicht hätte der Mutter eine verständnisvolle Hebamme geholfen?

    Bei „ideologisch“ denke ich an die Frauen, die hier als „Still-Mafia“ bezeichnet werden: Nur eine an der Brust stillende Mutter ist eine gute Mutter. Alles andere ist „bäh“, weil irgendwie „technisch“. Argumente der anderen Seite zählen nicht. Das wäre dann eine Art rousseauistisches Denken, eine leicht naive Rückbesinnung auf die Natur – und damit eine Haltung, die im Augenblick sehr en vogue ist. Kann natürlich auch sein, dass die Mutter zu dieser Fraktion gehört. Daran könnt ihr dann halt nichts ändern…

    Oh, was für ein Roman. Ist doch dein Blog! Bin ja schon still 😉

    Wie auch immer – schön, dass ihr das Stillen und Abpumpen unterstützt.

    cara (stillende Mutter 🙂 )

    • neonatalie Says:

      in diesem fall hat es (meiner einschätzung nach) sowohl „psychologische“ als auch „ideologische“ gründe, eine kombination aus beidem.

      diese mutter hat sich auch gut mit einer anderen mutter angefreundet, die trotz sehr flacher und für das (übrigens reife neugeborene) kind nicht fassbarer brustwarzen stillhütchen absolut verweigert hat. sie wollte nicht, dass ihr kind plastik um mund hat, wenn es von der brust trinkt (was es nicht getan hat, weil da einfach nix zum dran saugen da war). nicht mal ausprobieren wollte sie es. unter gar keinen umständen. so hat das kind also immer erst eine halbe stunde die brust anbrüllen müssen, bevor die mutter nach einer flasche verlangt hat.

      da hilft nur eins: lächeln, nicken und weiterarbeiten. 😉

    • Nina Says:

      Liebe Cara, schöner Beitrag! Ich glaube, dass da auch die Geburtsvorbereiter und die einschlägige hebammengesteuerte Literatur viel zu beiträgt. Nicht falsch verstehen: ich finde Stillen super und freue mich für jede Mutter (bzw. ihr Baby), die das durchzieht. Aber: es gibt Fälle, wo es nicht klappt oder es aus irgendeinem Grund für alle Beteiligten besser ist, auf Flasche zu welchseln. Nur ist man durch diese Art der Vorbereitung so aufgehyped, dass Kaiserschnitt und Flasche Teufelswerkzeuge werden! Und wenn es dann doch dazu kommt, fühlt man sich grottenschlecht, weil man dem Liebsten in seinem Leben das angeblich Essentiellste „verweigert“ hat.

      Ich habe 3 ungewollte sectios und 3 gescheiterte Stillkarrieren hinter mir und weiss, wovon ich rede! Mittlerweile, wo ich wieder „im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte“ bin (ist ja wirklich so, wenn man nicht mehr nur von Hormonen dominiert wird… brrr), sehe ich 1. das Überleben von Mutter und/oder Kind und 2. das Machbare im Vordergrund. Aber damals habe ich mich total mies gefühlt. Und die Still-Mafia-Mamas, denen man sich dauernd erklären muss (so man denn will), tun das Ihrige dazu, damit man sich noch schlechter fühlt.

      Und dieser Absolutismus nervt mich mitterweile ganz gehörig. Leute, seid froh dass Eure Babies gesund zur Welt kommen und es notfalls andere Nahrung gibt, um sie am Leben zu erhalten. Wieviele Mütter in anderen Länderrn wären über diesen Luxus froh…

      • cara Says:

        Schön, dass du dir den Schuh inzwischen nicht mehr anziehst 🙂

        Ich bin selbst praktisch nicht gestillt worden. Das hat weder meine Beziehung zu meiner Mutter oder meine Bindungsfähigkeit im Allgemeinen noch meine eigene Stillfähigkeit in irgendeiner Weise negativ beeinflusst. Die Welt ist halt nicht schwarz und weiß – zum Glück!

  8. Fabi Says:

    Manchmal kann man auch zu sturr sein. Solange er doch ein bisschen an der Brust trinkt und danach auch weiterhin nur Muttermilch bekommt, ist doch alles okay. Also da kann ich die Mutter gar nicht verstehen.
    Ich hab zwar noch keine Kinder, aber damit wäre ich zufrieden. Wenn er gar keine Muttermilch bekommen würde, dann würde ich mir als Mutter vielleicht Sorgen machen…

    • Su Says:

      Vielleicht ist es das erste Kind und sie hat irgendwelche Artikel über Bindungsstörungen bei Frühchen gelesen. Oder sie hat schon ein Kind und findet Abpumpen und Fläschchen machen, auskochen usw. zu zeitintensiv. Wer weiß, was da für Gründe sind. Ärgerlich ist es auf jeden Fall. Man sollte sich mal vor Augen führen, wie man selbst eine Nahrungssondierung finden würde. Armes Würmchen.

  9. Nina Says:

    Au Mann… 😦

    Demnächst hört Natalie womöglich auch noch auf zu bloggen, weil sie sich nicht mehr traut, einfach so frisch von der Leber weg zu schreiben!

    Meine Freundin nennt solche Frauen immer die „Still-Mafia“ – Stillen um jeden Preis.

    • neonatalie Says:

      ach, keine sorge, bin hart im nehmen 😉
      hab öfter mit leuten (eltern) zu tun, die mit der schulmedizin und deren maßnahmen nicht einverstanden sind. is mir wurscht *g*

      still-mafia ist ein durchaus passender ausdruck, werd ich mir merken… hihi

      • Nina Says:

        Fest steht: ohne Schulmedizin wären die meisten Eurer Kinder tot. Da sind Vollstillen oder nicht reine Luxusprobleme.

  10. cassa Says:

    Mhm… Warum habt ihr der Frau kein Brusternährungsset angeboten? Damit wären beide Seiten zufrieden sein können – der kleine wäre voll gestillt und bekäme trotzdem seine volle Nahrungsmenge…

    • neonatalie Says:

      haben wir. also eigentlich die stillberaterin. die mutter hat es abgelehnt, nicht mal probiert.

    • jene Says:

      Entschuldigung – was genau ist ein Brusternährungsset? Ich habe zwar beim googlen etliche Angebote und Bilder gefunden, aber was das genau macht/ wie es funktioniert, habe ich nicht verstanden.

      • Blümchen Says:

        Wenn ich richtig gegooglet habe, dann ist das ein Gefäß mit dünnen Schläuchen dran. Die Schläuche werden an der Brust der Mutter befestigt und zur Brustwarze geführt, so dass das Baby dann mit daran saugt. Da es leichter ist, Milch aus den Schläuchen als aus der Brust zu bekommen, macht es das dem Baby leichter bzw. ermöglicht eben Stillen bei Frauen, die keine/nicht genug Milch haben.

      • Nina Says:

        Es ist sehr schwierig in der Handhabung. Zu dem ganzen anderen Stress, den man schon hat, wenn das Stillen nicht klappt, muss man dann noch dieses Set an sich selber „installieren“ und dann versuchen, neben der Brustwarze nun auch noch diese Schläuche in den Mund zu bekommen, und das bei einem Mini mit Mini-Mund… Und wir reden hier ja nicht von einem kontrollierten 4-Std.-Rhtythmus, sondern von gefühlten 485450934 Versuchen pro Tag..

        (Von der aufwändigen Reinigung der dünnen Schläuche nach dem Stillen will ich gar nicht reden, ich hätte es in Kauf genommen!) Nee, ehrlich… Meine Stillberaterin bietet es nur solchen wie mir an (die es UNBEDINGT schaffen wollten ;-)), aber sie meinte, in den allerseltenststen Fällen mit Erfolg (hat die Gute mir aber natürlich erst hinterher gesagt 😀 )

        Ich kenne eine einzige Mutter, die es mit Erfolg verwendet hat, und die auch nur „virtuell“.

      • jene Says:

        Also wie ein Strohhalm – oder ein verlängertes Stillhütchen?

        Aber wieso ist das für das Kind leichter, dabei müßte es doch mehr saugen, um einen Unterdruck in den Schläuchen zu bekommen, oder?

        Aber das wird für mich wohl nicht wichtig sein, bei beiden hat das Stillen prima funktioniert.

      • Nina Says:

        ja, ein bischen so wie ein Strohhalm, allerdings läuft die Milch quasi „von selbst“, wenn ich mich recht erinnere. allerdings ist es alles Andere als trivial in der Benutzung. Die Verkabelung von der Mama, so dass es auch zur Stillposition passt, und dann diese superdünnen Schläuche neben der Brustwarze (die natürlich sofort losgelassen wird, wenn der Finger kommt) in den kleinen Mund… Die Schläuche dürfen nicht zu lang und nicht zu kurz geklebt werden.. Also mit hoher Begabung in Feinmotorik geht das vllt, wir haben es leider nicht geschafft. Und das war dann auch ein Punkt, wo ich dachte, also jeden Sch… muss ich dann doch nicht machen 😦

  11. Kirsten Says:

    Sicher wird er das erst mal (den ganzen Tag an der Brust hängen) – das tun reif geborene Babys zum Teil nämlich auch, bis sie den Dreh raus haben, beim Stillen nicht immer wegzunicken.

    4-Stunden-Rhythmus ist schon Hammer, aber sicher nicht anders machbar mit Euren Arbeitsabläufen auf der Station. Normal für Babys ist das nicht. Meine normal geborenen Kinder haben erst gaanz, ganz spät 4 Stunden ohne zwischendurch Trinken durchgehalten. Und das war für mich voll okay – und ist es für viele Stillmütter auch.

    Von daher find ich die Ad Libidum Lösung super. Und hoffe, dass die Eltern es zu Hause schaffen, ohne dass der Kleine abnimmt oder nicht ordentlich zunimmt – das ist sowieso der Horror aller Eltern, bestimmt bei Frühgeborenen noch viel mehr.

  12. doppelkeks Says:

    Auf der einen Seite finde ich es gut, dass die Mutter ums Stillen gekämpft hat, aber auf der anderen Seite kann ich es nicht so recht nachvollziehen, warum sie so dermaßen krampfhaft darauf aus war. Klar ist abpumpen nervig, aber man muss auch schauen, wie das Kind mit der Situation klar kommt.

    Mein Kleiner (11 Wochen zu früh) ging mit Magensonde heim, weil ich als Mama ganz gut im Umgang war. Er bekam die Flasche (abgepumpte MuMi) und den Rest per Sonde. Manchmal auch die Brust.
    4,5 Monate nach der Geburt und 1,5 Monate nach der Entlassung nach Hause habe ich es dank einer super tollen Hebamme doch noch zum Vollstillen geschafft. Ich bin wahnsinnig stolz darauf, aber mir wäre auch kein Zacken aus der Krone gebrochen, wenn es nicht geklappt hätte.

  13. Hellebora Says:

    Hallo?
    Frühgeborene?
    Der kann an der vollen Brust verhungern. Warum meint ihr Supermütter immer es besser zu wissen, als Leute, die schon hunderte Frühgeborene „durchgebracht“ haben?

    • stormwitch Says:

      Was ist denn das für’n Tonfall? Das hat mit „Supermütter“ nichts zu tun. Ich kann schon verstehen, dass man da echt sensibel reagiert. Ich durfte meinen Zwerg in der Klinik auf manchen Stationen gar nicht anlegen. Und man nimmt sowas ganz schnell sehr persönlich und fühlt sich da echt angegriffen und auch einfach wie ne schlechte Mutter. Bindungsmäßig ist so ein Start nämlich eh schon nicht der Hammer…

      Ist halt schwierig, da einen vernünftigen Draht zu den Müttern zu finden, das seh ich ein. Von daher Gratulation an die Kollegin mit der guten Idee. Und zu Hause werden sich Mutter und Kind schon in aller Ruhe aufeinander einstellen. Ich find, man hat auf vieles einen ganz anderen Blick, wenn man sich nicht mehr ständig vom KH-Personal beobachtet fühlt und einfach „ankommt“ in der Mutterrolle!

      • Christian Says:

        Das ist genau der richtige Tonfall. Denn es kommt hier nicht auf das Bindungsgefühl der Mutter, sondern auf die Gesundheit des Kindes an. Unnötige Sondierungen sind Körperverletzungen. Und das darf man dann auch mal mit dem Holzhammer kommunizieren, wenn man sonst kein Gehör findet.

      • stormwitch Says:

        Nur, um das klarzustellen – ich rede nicht vom Tonfall von Neonatalie, sondern von dem von Hellebora. Und der ist definitiv daneben. Aber darüber unterhalte ich mich eher nicht mit Männern. Die haben nämlich naturgemäß kein Gefühl dafür, wie das so ist, ein Frühchen zur Welt zu bringen und an der Brust zu ernähren 😉

      • Christian Says:

        Richtig. Und über Heroinsucht sollten auch nur Heroinabhängige sprechen dürfen. Denn alle anderen haben doch gar keine Ahnung davon, wie das so ist… *über die Gewitterhexe den Kopf schüttelt*

      • stormwitch Says:

        Ist das gerade ein ernst gemeinter Vergleich? Dann: Ja. Darüber, wie es einem Heroinsüchtigen mit seiner Sucht geht und auf welche Dinge und Umstände er wie sensibel reagiert und wieso, das kannst du als Nicht-Süchtiger nicht beurteilen.
        Es geht hier um nichts objektiv Erfassbares, sondern um die subjektive Seite.

      • Christian Says:

        Sorry, ich wußte nicht, dass das hier der Selbsterfahrungskurs für ichbezogene Mütter ist. Ich dachte irrtümlich, Neonatalie ginge es hier um die Gesundheit der Neugeborenen. Mea culpa.

      • stormwitch Says:

        Wir reden aneinander vorbei und wollen auch beide nicht von unseren Punkten abweichen. Zwei Juristen, drei Meinungen – das übliche Spiel eben.

      • dasmiest Says:

        Hm, dann darf ich als Mutter von ehemals Frühchen ja vielleicht…?

        Ich halte es nämlich auch für Bullshit. Erstens ist in so einem Fall das Gefühl der Mutter absolut nachrangig der Gesundheit des Kindes gegenüber. Zweitens, eben, es ist völlig subjektiv und nicht meßbar, das sogenannte Bindungsgefühl und wann es denn stärker ist oder auch nicht. Was aber auch heißt, auch jede Frau empfindet das anders. Sogar jede Frühchenmutter. Und ehrlich, eine Mutter die sich angegriffen fühlt, wenn man ihr erklärt, warum es für ihr Kind nicht gut ist, wenn sie es jetzt so lange anlegt, die hat in meinen Augen erhebliche Probleme mit sich selbst.

        Und das „Argument“ mit dem „das kannst du nicht beurteilen, solange du nicht selbst eine Frau bist und Frühchen hattest“ ist einfach keins, denn es spricht jegliche Fähigkeit zur Empathie ab und führt in der Konsequenz dazu, dass sich nur noch Leute unterhalten können, die in der gleichen Lage sind. Ich hoffe, dann hat der Kinderarzt, nein, Verzeihung, die Kinderärztin natürlich auch Kinder mit den selben Krankheiten wie das eigene, damit sie wissen, wovon sie reden…

  14. Isabella Says:

    *augenverdreh*

  15. Katha Says:

    Hmmm, armes Baby… der hat sicher demnächst dauernd Bauchschmerzen, weil er nicht wirklich Zeit hat, das getrunkene zu verdauen, wenn er immer nuckeln muss um satt zu werden……

  16. Barbara Says:

    Das überhaupt eine Magensonde zum Einsatz kommt, halte ich für einen gewaltsamen Eingriff. Und warum hat wohl der kleine so tip top an der Flasche getrunken? Wohl nur als Ersatz für die Brust. Und warum denkt das Pflegepersonal es immer besser zu wissen, als Kind und Mutter??? Wenn er an der Brust nicht soviel trinkt, wie irgendwelche Ärzte für richtig halten, na und?

    • Turtle Says:

      Das ist bei reifen Neugeborenen, die kraeftig und gesund sind, sicher weniger ein Problem. Bei Fruehchen, und der Kleine hier war immerhin 10 Wochen zu frueh, ist es schon wichtig, dass sie soviel trinken wie sie mind. brauchen. Saugen an der Brust ist nun mal anstrengender als von der Flasche, klar dass er da schneller war. Hunger wird er wohl haben.

    • irislein Says:

      „Wenn er an der Brust nicht soviel trinkt, wie irgendwelche Ärzte es für richtig halten“ – genauso schön wie der Satz, den ich mal von einer Mutter gehört habe: „Die Natur wird alles schon regeln“. Sicher. Wird sie. Nur oft genug nicht so, wie man sich selbst das vorstellt.

      • Su Says:

        Genau! Die Leute kapieren einfach nicht, dass die „konventionelle“ Medizin zu ihrem Nutzen ist. Kinder, die früher zehn Wochen zu früh kamen, hatten kaum Überlebenschancen.

    • clarissa Says:

      ähh, wenn so ein Frühchen nicht vernünftig mit Nahrung versorgt wird, dann weilt es ziemlich fix bei den Engeln. Aber deiner Seite nach zu urteilen ist es da ja eh am Schönsten O.o.

  17. mmmr Says:

    Stillen ist ja schön und gut, natürlich auch sinnvoll und sicher auch nötig – aber man kann es auch übertreiben, oder?! Der arme kleine Mann…

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