kuriose eltern-kästchen-entdeckungen

damit das hier nicht zu einem auskotz-blog wird, erzähl ich euch mal wieder was lustiges. und zwar, was man alles in den eltern-kästchen findet. diese befinden sich neben den betten der kinder. in der regel lagern in diesen kästchen zeitschriften, bücher, getränke, stilleinlagen und sonstige dinge, die eltern so im alltag auf der station brauchen. aber eben auch kurioses. die top 5:

platz 5: ein tagebuch, in dem genau dokumentiert war, an welchem tag welche schwester das kind dieser mutter betreut hat, und welche tätigkeiten wie ausgeführt wurden.

platz 4: ein total verschimmeltes stück brot, einfach nur WÄH!

platz 3: gebrauchte damen-unterwäsche, genauer gesagt ein türkiser und ein gelber tanga.

platz 2: ein buch. nicht in deutscher sprache. aber das bild auf dem cover und die zeichnungen im buch waren eindeutig. der titel lautete: KAMASUTRA

und die nummer 1: marihuana. kein scherz. hab ich gestern nach einer entlassung gefunden. und nicht mal wenig.

probier doch mal die polizei anzurufen, zu erklären dass du krankenschwester auf einer frühchenstation bist und soeben mitten auf der station solche drogen gefunden hast. sehr witzig. zumindest für den polizisten.

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11 Antworten to “kuriose eltern-kästchen-entdeckungen”

  1. Kathleen Says:

    Deine gefunden „beieindruckenden Sachen“ sind ja echt nicht ohne 🙂 Also wer sich so etwas auf einer Frühchenstation erlaubt, da kann man nur den Kopf schütteln!
    Mein schlimmstes „Päckchen“ im Beistelltisch war eine volle Brechschale. Mir war danach leider auch nach einer Schale!!!

  2. frifris Says:

    Schön, da musste ich heute lachen! Hoffentlich waren die Kamasutra, Tanga und Marihuana -Eltern auch dementsprechend entspannt. Sicher, dass das nicht alles in einem Körbchen war?
    Vielleicht war es ja auch als Präsent an das Pflegepersonal gedacht 😉

  3. Avialle Says:

    Muss man bei PLatz 1 nicht als Eltern aufpassen, dass das Neugeborene gleich wieder weg ist? Glaube das Jugendamt findet sowas nicht lustig…

    • neonatalie Says:

      naja, ich denke so schnell geht das mit dem kind-weg auch nicht. sonst würden die eltern unserer entzugskinder ihre kinder ja nie bekommen. aber einen positiven eindruck machts sicher nicht 😉

      wobei man ja in wahrheit auch nie nachweisen kann, wer das zeug dort deponiert hat. zugang haben ja viele, auch ich. aber ich wars nicht – ehrlich! *g*

      • Avialle Says:

        Vielleicht wollten sich die Eltern ja auf „ihre spezielle Art“ bei euch bedanken – ich meine, wer es für den Eigengebrauch mitbringt und es auf keinen Fall daheim lassen kann, der würde es doch mitnehmen, oder?;-)

  4. ichbinines Says:

    Das man Drogen da rein tut… ?! Wo soll das Kind denn bitteschön aufwachsen oder wollten die das ihrem Kind geben damit es Appetit bekommt und zunimmt?

  5. sternenmond Says:

    WIr hatten letztens Eltern, da war das Kind schon 5 Monate alt. Vater, 42, Elektrotechniker. Mutter, 40, auch was akademisches. Der Vater zückte am ersten Visitentag demonstrativ ein neumodisches Filofax, in dem minutiös stand, wann das Kind wieviel getrunken hat, wann es Stuhlgang hatte und wann es Pipi gemacht hat, wieviel es wann zugenommen hat. Und wenn das Kind sich mal nicht an diesen Plan hielt, waren die Eltern völligst beunruhigt. Total nett waren sie, wirklich… aber einfach total verkopft 🙂

  6. stormwitch Says:

    Na, da werden sich die Eltern zu Platz 1 aber schwer geärgert haben, als sie zu Hause ankamen und das Zeug weg war 🙂
    Die Tangas find ich persönlich auch extrem gut…

  7. arzt4empfaenger Says:

    Wer vergißt denn so einen Kram (und wer tut ihn erst mal dort hinein)? Das ist in der Tat kurios! Das Letzte (also Punkt 1) ist tatsächlich das (Aller)Letzte. 😦

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